Anleitung für den Buchscanner des Fridericianums
– von den Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a/b, 6a, kle
Unsere Schule besitzt seit neustem einen Buchscanner (Czur ET 24 Pro), um Bücher zu digitalisieren. Den Buchscanner kann man im Schulleitungsbüro bei Herrn Flügge bekommen. Zuallererst ist anzumerken, dass aktuelle Copyright-Gesetze festlegen, dass nur Privatpersonen unbegrenzte Scans von Büchern und anderen Medien anlegen dürfen. (§53 Absatz 1 UrhG)
Aufbau
Der Aufbau ist ganz simpel: Man muss den Buchscanner auf eine erhöhte freie Fläche stellen und die zusätzliche schräge Lampe am Rücken des Geräts anbringen. Verbinden Sie dann den Buchscanner per USB-Kabel mit einem Laptop oder einem PC. Stecken Sie anschließend das Auslösepedal ebenfalls hinten am Scanner ein und stellen Sie es unter den Tisch. Jetzt fehlen nur noch zwei Schritte: Stecken Sie das Netzteil in eine Steckdose. Legen Sie jetzt die beiliegende Matte unter den Scanbereich und die gelben Fingerhüte („finger cots“) links und rechts daneben. Jetzt sind Sie bereit zum Scannen. Das schräge Licht in der Mitte ist übrigens für glänzende Oberflächen nötig, um Reflexionen zu verhindern.


Benutzung
1. Treiber und Software
Wenn Sie ein privates Gerät nutzen, müssen Sie zunächst den Treiber und die Software installieren, die Sie auf der Czur-Website finden:
https://www.czur.com/support/et24_25pro
2. Freischaltung der Software und Start
Das installierte Programm besitzt ein schwarzes Symbol und heißt Czur, wie der Scanner. Beim ersten Start wird nach Seriennummer und E-Mail-Adresse gefragt, wobei letzteres übersprungen werden kann.
3. Scannen


Die Titelseite des Buchs wird als Einzelseite gescannt („flat single page“), während alle anderen Doppelseiten entlang der Mittellinie automatisch von der Software erkannt und angeordnet werden („facing pages“). Beste Ergebnisse erzielt man mit der Funktion „auto enhance“, die Helligkeit und Kontrast automatisch anpasst. Nach jedem Umblättern kann das Fußpedal betätigt werden, oder man lässt die Software selbst entscheiden („auto scan“). Ein 1000-Seiten-Buch sollte so in ungefähr anderthalb Stunden komplett eingescannt sein.
4. Export und OCR


Wenn man das aktuelle Scanfenster mit einem Klick auf den linken Pfeil in der linken oberen Ecke verlässt, kommt man wieder in die allgemeine Benutzeroberfläche des Scanprogramms. Dort markiert man alle gescannten Bilddateien (Alle-Markieren-Symbol rechts oben) und entscheidet sich dann, ob man ein PDF und/ oder eine Word-Datei haben möchte. Für Datentabellen gibt es auch die Möglichkeit, die Scans in eine Excel-Tabelle zu exportieren.
Nun muss man entscheiden, wie stark die Komprimierung sein soll: Die Funktion „keep original image“ ergibt perfekte Qualität (jedoch bei hohem Speicherverbrauch), während die Standardeinstellung „auto adjustment“ die Datei äußerst stark komprimiert, wodurch aber auch teils unschöne Schrift zustande kommt. Wenn es sich um lange Schriften handelt, ist trotzdem die komprimierte Version vorzuziehen.
Die Spracherkennung („OCR“) muss noch wissen, um welche Sprache oder welche Sprachen es sich handelt. Beim Englisch-Lehrbuch ist es beispielsweise angebracht, Deutsch und Englisch einzustellen. Somit wird der Text erkannt und auch als Text (statt als Bild) abgespeichert, was den Vorteil einer Suchfunktion ermöglicht.
Der Export dauert je nach Rechenstärke des PCs oder Laptops einige Zeit, bis zu einer Stunde.