1. März 2026

C’est la vie (scolaire)

von Max W. aus der Klasse 10A


Seit längerem schon gibt es an unserer Schule das Angebot für Schüler, die Französisch als 3. Fremdsprache gewählt haben, an einem Austauschprogramm teilzunehmen. Ich habe mich nach einigem Bedenken für den Austausch entschieden und alle Papiere für die Schule ausgefüllt. Ende November haben wir unsere Austauschpartner zugeteilt bekommen und konnten Kontakt aufnehmen. Im März sind unsere Austauschschüler mit dem Bus am Bahnhof angekommen. Sie haben dann für 3 Monate bei uns gelebt und sind mit uns zur Schule gegangen. Meine Austauschschülerin und ich, wir haben viel zusammen unternommen. Mitte Juni sind die Franzosen zurück nach Frankreich gefahren.

Nach den Sommerferien ging der Bus nach Frankreich, 20 Stunden Busfahrt, aber diese sind zum Glück relativ schnell vergangen. Unsere Gastfamilien haben uns dann aus Poitiers abgeholt. Anfangs war die Stimmung noch etwas verklemmt, vor allem wegen der langen Busfahrt. Dadurch, dass wir unsere Austauschschüler schon kannten wurde das schnell besser.

Meine Familie wohnte auf der Ile de Ré, einer Insel vor der Stadt La Rochelle. Da die Insel etwa eine Stunde Autofahrt von der Schule meiner Austauschschülerin entfernt war, haben wir im Internat gewohnt.
Zuerst hatte ich ein bisschen Angst vor, da man mit vielen neuen Leuten in Kontakt kommt und auch sehr viel Zeit ohne seinen Austauschschüler verbracht hat, da das Internat in einen Bereich für Mädchen und einen für Jungs getrennt war.
Am Ende war das Internat das beste was mir hätte passieren können, da es mir viel schneller leicht fiel, die Sprache zu sprechen und ich habe so viele neue tolle Leute kennengelernt.
Die Schule war die größte Umstellung für mich, da wir dreimal die Woche bis 18 Uhr und zweimal bis 12 Uhr Unterricht hatten. Am Ende des Tages war ich immer sehr müde, aber dank langer Pausen und gutem Essen in der Mensa sind die Tage trotzdem schnell vergangen. Einige Tests musste ich zwar mitschreiben, aber mit Hilfe meiner Austauschschülerin war das kein Problem.
Abgesehen von der Schulzeit sind wir viel gereist, z.B. nach Bordeaux, Paris oder Toulouse. An den Wochenden sind wir ins Kino gegangen, haben uns mit Freunden getroffen oder einfach
nichts gemacht, was nach einer langen Woche oft nötig war.
Meine Zeit in Frankreich war toll. Ich habe so viele neue Menschen kennengelernt, mit denen ich immer noch Kontakt habe und habe die französische Kultur erlebt. Meine Gastfamilie und die Menschen in Frankreich haben mich super herzlich aufgenommen. Ich kann jedem nur empfehlen am Austausch teilzunehmen und selbst so tolle Erfahrungen zu sammeln.

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