Die Welt in 100 Jahren Zukunfts-Wettbewerb: Gewinner kommen aus Schwerin
SCHWERIN Wie stellen sich Schüler die Zukunft vor? Das hat die Firma Planet IC in ihrem Zukunfts-Wettbewerb gefragt und die Schüler gebeten, ihre Wünsche, Ideen und Visionen von der Welt in 100 Jahren zu gestalten. Insgesamt 86 Einreichungen von 121 Teilnehmern sind eingegangen. „Es hat uns überrascht, wie zahlreich sich die Kinder und Jugendlichen beteiligt haben, vor allem aber auch, was für Fantasie volle und teilweise tiefgründige Ergebnisse einzelne Schüler, Teams oder Klassen geliefert haben“, fasst Geschäftsführer Andreas Scher zusammen.
Zu den Gewinnern des Wettbewerbs zählen unter anderem Schüler aus Schwerin. Sie wurden im Schleswig-Holstein-Haus für ihre Ideen ausgezeichnet. Zur Beurteilung aller Arbeiten habe die Jury die inhaltliche Idee bewertet und sich gefragt, ist das, was die Schüler vorschlagen, neu und in Zukunft denkbar. Es gibt vier Gewinner beziehungsweise Gewinner-Teams in vier Altersstufen. Sie erhielten Geldpreise im Wert von insgesamt 1100 Euro. Mehrere Ideen, wie die zukünftige Welt der Technikaussehen kann, reichten die VDIni-Club-Kinder Schwerin ein. Besonders einfallsreich waren die Ideen vom siebenjährigen Moritz Ochmann im Vergleich zu gleichaltrigen Teilnehmern: Er zeichnete eine Uhr mit Wasserantrieb und einen ferngesteuerten Bagger, der im Winter die Straße streut.
Als herausragend wurde der Wettbewerbsbeitrag der Schüler der 5. Klasse aus dem Fridericianum bewertet. Ihr Video handelt von einem Tag aus dem Leben eines Mädchens namens „Ostitica Futur“ im Jahr 2118. Ostitica wird von Robotern geweckt und ins Bett gebracht, spricht mit Tieren über eine im Kopf zu aktivierende App., spielt mit Freunden in virtuellen Welten, lässt sich in der Schule das Wissen über „study glasses“ ins Gehirn brennen–und lebt zwar in einer hoch technologisierten, aber eigentlich eintönigen Welt.

Einfallsreiche Schüler: Sie erhielten Geldpreise im Wert von insgesamt 1100 Euro.
FOTO: PLANET IC