3. Mai 2021

Digitales Green Camp

Digitales Green Camp

Schüler vom Schweriner Fridericianum entwerfen umweltfreundliche Traumfahrzeuge


Marco Drews / Anja Bölck

Drei Tage tauchten Schüler aus fünf Ländern gemeinsam in die Green Economy ein.
Foto: ATI Westmecklenburg

Wie sieht euer Traumfahrzeug aus? Eines, dass nicht nur schick daherkommt und richtig schnell ist, sondern auch sehr umweltfreundlich und ressourcenschonend gebaut ist.

Darüber zerbrachen sich kürzlich Schüler beim Ersten digitalen Green Camp die Köpfe. Zehn Mädchen und Jungen aus dem Schweriner Fridericianum stürzten sich drei Tage lang gemeinsam mit 60 weiteren Schülern aus Polen, Dänemark, Schweden und Litauen in digitale Workshops und Vorträge, um dieses Traumfahrzeug gedanklich zum Leben zu erwecken. „Normalerweise finden dien Green Camps nicht auf Zoom statt, vielmehr besuchen sich die Schüler in ihren Ländern und beschäftigen sich vor Ort einige Tage lang mit all dem, was zur Green Economy gehört“, sagt Marco Drews von der Schweriner ATI Westmecklenburg.

Als deutscher Projektpartner organisiert die Agentur für Technologie-transfer und Wirtschaftsförderung die Workshops und Vorträge. Das Green Camp selbst ist eingebettet im South Baltic Bridge Projekt.

Das von der EU geförderte Projekt bietet jungen Menschen aus fünf Ländern die Möglichkeit, sich zu aktuellen Umweltproblemen auszutauschen und gemeinsam nach innovativen Antworten und Lösungen auf ökologische Herausforderungen zu suchen. Ein umweltfreundliches Traumfahrzeug zu entwerfen ist etwas, das junge Leute fasziniert und anspornt. Und so gaben auch die Schüler vom Fridericianum in Schwerin ordentlich Gas, um die Jury zu überzeugen. Neben der Fahrzeugkonstruktion mussten sich die Heranwachsenden ebenfalls noch ein tragfähiges Geschäftsmodell ausdenken, mit dem sie den entwickelten Prototyp zur Marktreife bringen würden. Viele tolle Lösungen dachten sich die Teilnehmer aus. Und so fanden sich im Siegerteam des Green Camps schließlich Lara und Konrad Goethel vom Fridericianum wieder. Zum zweit- und drittplatzierten Team gehörten Jan Fraßmann, Martha Kuhlmann und Merle Klingenberg, die ebenfalls die Schule in Schwerin besuchen.

 

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