20. Juni 2025
Fritz-Interviews – mit unseren neuen Lehrerinnen
1.) Welchen Beruf würden Sie ausüben, wenn Sie nicht Lehrerin wären?
2.) Was ist Ihr Lieblingsfach damals gewesen?
3.) Welche Hobbys haben Sie neben Ihrer Arbeit?
4.) Was ist der beste Rat, den Sie Ihren Schülern mit auf dem Weg geben würden?
Frau Hasler
- Seit ich in der 8. Klasse war, wollte ich immer Pharmazie studieren. Ich habe in einer Apotheke in die Arbeit schnuppern können und fühlte mich damit sehr wohl. Ebenfalls hat mich das Thema Psychologie angesprochen. In meiner Freizeit habe ich während meiner Jugend viele Kinder- und Jugendgruppen betreut, auf Kinder aufgepasst und Messdiener ausgebildet. So merkte ich im Laufe der Jahre, dass ich auch gerne mit Kindern und Jugendlichen arbeite und ihnen mit Freude etwas beibringe. Nach dem Abitur habe ich mich für alle drei Studiengänge beworben und nach den Zusagen habe ich mich ganz bewusst für das Lehramts- und gegen das Pharmazie- und Psychologiestudium entschieden. Mit dieser Wahl bin ich auch heute noch sehr zufrieden. Ansonsten habe ich in den letzten Jahren die Arbeit der Hebamme als sehr wichtig wahrgenommen und hätte mir diesen auch gut vorstellen können, auch wenn ich als Abiturientin den Beruf überhaupt nicht in Erwägung gezogen hätte oder so richtig gekannt hätte.
- Meine Lieblingsfächer waren lange Zeit Französisch, Musik und Biologie. Die Liebe zu Latein entwickelte sich ab der 11. Klasse mit der Originallektüre (ich bin in Hamburg zur Schule gegangen und da hatten wir das G9-System), sodass ich dann am Ende der 11. Klasse spontan den Lateinleistungskurs wählte.
- Meine Familie, tanzen und basteln. Außerdem backe und koche ich sehr gerne, treffe Freunde und lese gerne. Ich löse gerne Rätsel und besuche gerne Escape Rooms.
- Wenn du mal an dir selbst zweifeln solltest, dir Sorgen um die Zukunft machen solltest oder nicht weißt, wie du etwas schaffen sollst- dann wirf einen Blick über deine Schulter auf den Weg, der schon hinter dir liegt. Sei stolz auf das, was du schon geschafft hast. Nutze diese positive Energie als Antriebskraft für das Neue vor dir Liegende. Vertraue auf dich, deine Stärken und vermeintlichen Schwächen. Du bist gut so wie du bist!
Frau Müggenburg
- Eigentlich war für mich schon immer klar, dass ich Lehrerin werden möchte und ich liebe meinen Job. Daher gab es auch nie einen Plan B. Müsste ich mich morgen trotzdem umentscheiden, dann wäre es vermutlich ein Beruf im medizinischen Bereich.
- Ich kann mich nicht für ein Fach entscheiden. Zuerst einmal natürlich meine eigenen Unterrichtsfächer, also Deutsch und Philosophie. Aber auch Latein hat mir – auch wenn das viele von euch vermutlich nicht verstehen können – immer sehr viel Spaß gemacht.
- Wenn ich nicht gerade in der Schule bin, dann verbringe ich viel Zeit gemeinsam mit meiner Hündin Aspe und meinem Freund in der Natur, sitze mit einem guten Buch und einem Tee in meinem Sessel oder gehe zum Sport.
- Seid ihr selbst, vertraut euch und findet euren eigenen Weg. Und macht euch keine Gedanken, wenn es etwas länger dauert, bis ihr euren Weg gefunden habt. Es ist nicht schlimm, wenn man den eigenen Lebensweg erst einige Jahre nach dem Abitur endgültig findet.
Frau Horn
- Dann würde ich vermutlich in einem Büro arbeiten.
- Ich mochte Kunst sehr gerne, aber auch Mathe und Philosophie.
- Für Hobbys bleibt leider keine Zeit… wenn ich sie dann mal habe, dann koche ich gerne, mache Sport und lese. Früher war ich auch kreativ tätig…
- Sich an die eigene Nase zu fassen. Was kann ich besser machen, wo könnte ich falsch liegen, wie kann ich persönlich ein gutes Vorbild sein? Dies gilt generell für alle Menschen; die Verantwortung bei sich zu sehen und sie nicht aus Bequemlichkeit an andere abzugeben. Das würde der Gesellschaft gut tun.
Frau Bein
- Wenn ich keine Lehrerin geworden wäre, dann hätte ich gerne einen Buchladen mit Kaffeeecke (auch wenn ich keinen trinke), in dem Events (Lesungen, Open Mic’s) stattfinden würden.
- Mein Lieblingsfach in der Schule war neben Geschichte und Religion, Englisch.
- Nach der Arbeit verbringe ich die meiste Zeit mit meinem Hund Alf an der frischen Luft oder lese ein Buch.
- Ich würde Schüler*innen auf den Weg geben, dass Durchfallen oder Scheitern in Prüfungen oder in anderen Lebenssituationen kein Versagen ist, sondern die Möglichkeit etwas aus einer anderen Perspektive zu betrachten und es auf eine andere Art und Weise zu versuchen.