26. Januar 2013

Im Gymnasium sind die Narren los

Kult-Fasching im Fridericianum feierte 20. Geburtstag mit Schwanensee, Elferrat und in bester Partylaune

WESTSTADT Die fünfte Jahreszeit hat auch am Fridericianum Einzug gehalten. Zum 20. Mal feierte das Gymnasium in diesem Jahr ein mittlerweile kultiges Fest – mit riesigem Andrang im kleinen Saal der Sport- und Kongresshalle. Seit Beginn dieser närrischen Tradition liegt die Organisation in Händen von Bernd Ridder, der souverän hinter den Kulissen und auf der Bühne durch das Fest führt. Alles begann im alten Gebäude des „Fritz“ 1991 am Pfaffenteich. Leistungskursler wollten so genannte Spaßtage, die sie beim Kanada- Austausch an dortigen Schulen kennen gelernt hatten, auch in Schwerin etablieren. 1993 war es soweit. Es gab drei Spaßtage unter dem Motto „Mut zum Hut“. Jeder sollte eine andere Kopfbedeckung haben. 90 Prozent aller Schüler und Lehrer waren dabei. Das drängte zur Wiederholung. Daraus entwickelte sich der erste Faschingsball der Klassen neun bis zwölf. Später kamen die achten Klassen dazu, und so ist es noch heute. 1994 war dann schon ein „Elferrat“ dabei, der immer noch Bestand hat. Bis heute gab es allein 48 verschiedene Lehrernummern, der Klassiker ist ein Schwanensee-Ballett mit vier Herren. Sie waren auch die Nummer eins zum 20. Jubiläumsball. Es wurden außerdem Bilder aus 20 Faschingsvergnügen gezeigt ebenso wie die besten Nummern der vergangenen Jahre. Der Saal bebte, die Stimmung ließ sich immer noch ein Stück steigern. „Ich werde morgen Stimmprobleme haben“, prophezeite Bernd Ridder, der wie viele seiner Kollegen schon ein alter Showhase geworden ist. Was ihn besonders freut: Viele Schüler sind heute immer noch beim Fritz-Fasching dabei, obwohl sie das Abitur schon lange in der Tasche haben.

diet

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