Lateintag 2026
Am 03.02.2026 fand der Lateintag der siebten Klassen statt. Der Tag startete um 8:00 Uhr in der Aula, wo die Schüler etwas sangen und dann ihren Angeboten zugewiesen wurden, welche sie vorher gewählt hatten. 20 Minuten nach Beginn des ersten Blockes verteilten sich die Gruppen mit ihren Lehrern in der Schule und arbeiteten an ihren Projekten, bis sich dann im dritten Block alle wieder in der Aula zusammenfanden und die Ergebnisse vor allen anderen Gruppen vorstellten.
An diesem aufregenden Tag waren alle Lateinlehrer eingeplant, somit gab es 10 Angebote, die für die Schüler zur Auswahl standen:
1. Lateinisch kochen: Manche machten beim Projekt “Lateinisch kochen” mit. Diese Leckereien durften später natürlich von allen in der Aula begutachtet und verkostet werden. Nun wissen wir, was die Römer damals aßen und wie es schmeckte.
2. Escape Room auf Latein: Für die Leute, die Rätsel mögen, gab es das Angebot “Escape Room”. Die Schüler konnten im Raum umherlaufen und nach den Rätseln suchen, welche sie anschließend lösen sollten. Zum Beispiel gab es bei dem einen Rätsel Fragen wie: “Wohin geht ein Reh, wenn es Haarausfall hat?” oder “Wie viele Kartoffeln passen in einen leeren Sack?”. Ihr könnt jetzt gerne auch einmal raten. Natürlich gab es noch viele weitere Rätsel, beispielsweise ein Labyrinth.
3. Geheimschriften: Im Angebot “Geheimschriften” konnten die Schüler versuchen, altgriechische Wörter mithilfe von einigen vorgegebenen Buchstaben zu entschlüsseln. Später hatten sie es durch das neu erlangte Wissen einfacher, die Geheimschriften zu verstehen. Diese Aufgabe war sicherlich nicht leicht, doch mit dem Ehrgeiz, die Anfangshürde zu überspringen, haben die Schüler schnell ihren Weg zum Lösen gefunden.
4. Masken bemalen: Es gab auch ein Angebot, bei dem man seine eigene Maske designen konnte. Die Schüler erhielten vorgefertigte Masken, die sie nun bemalen konnten. Dabei konnten sie sich kreativ ausleben und hatten viele unterschiedliche Ideen und Ansätze. Sie malten Muster, Gesichter und andere Motive. Bei uns dienten sie als Erinnerung an diesen Tag oder als kleines Mitbringsel für Eltern, Geschwister oder Freunde.
5. Theater auf Latein: Theater war im alten Rom genauso relevant wie heute, wenn nicht noch relevanter, weshalb diese Gruppe ein kleines Theaterstück probte. Dieses führten sie am Ende vor allen Gruppen auf. Sie versetzten einen für eine kurze Zeit zu den Römern zurück, und dort konnte man kleine Teile der Lebensweise der Römer erfahren. Man konnte viele kleine Talente sehen, von denen es vielleicht einmal jemand zum weltbekannten Schauspieler schafft.
6. Spiele der Römer: Natürlich konnte man auch einfach nur mit ein paar Spielen Spaß haben. Dafür gab es das römische Spieleangebot. Die Römer hatten sehr viele Spiele, wie zum Beispiel Ludus Latrunculi, was man mit dem heutigen Schach vergleichen kann. Zu Beginn fing jeder Schüler an, sein eigenes Mühlespiel aus Filz zu basteln (Fun Fact: Die Römer verwendeten dafür früher Tierhäute). Dann bemalten sie ihr Spielbrett, bis es bereit war, endlich genutzt zu werden.
7. Archäologie und Münzen: Hier wurde die Geschichte Roms aus einer historischen und archäologischen Sicht angeschaut. Es wurden erst einmal grundlegende Fakten erzählt, bis es dann selbst an die Identifikation der Münzen ging.
8. Kolosseumsbau: Hier konnte man sich einfach mal mit einem Modellbauset des Kolosseums entspannen. Es gab mehrere Bausets vom Kolosseum zur Auswahl, alle in verschiedenen Styles. Aber zuerst kam der informative Teil: Es gab ein Arbeitsblatt, auf dem bereits viele Informationen standen, und dann eine ungefähr halbe Stunde lange Dokumentation über alles rund um das Kolosseum. Man konnte da echt viel dazulernen, wie zum Beispiel, dass im Kolosseum tatsächlich Seeschlachten in sehr kleinem Format geführt wurden. Die restliche Zeit bestand daraus, sich zu entspannen und das Kolosseum zu bauen.
9. Wachstafeln: Das letzte Angebot auf dieser Liste ist auch eines, bei dem man sich handwerklich betätigen musste: die Wachstafeln. Hier konnte man seine eigene Wachstafel machen und dann auch darauf schreiben oder zeichnen.
Für die (meisten) Schüler war es ein sehr schöner Tag, und alle hatten viel Freude an der Teilnahme und bei der Wahl ihres Projektes.
Ein Schulreporter
(danke für die von dem Artikel über den Lateintag 2025)
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Meine Güte, war das wieder ein turbulentes Jahr für Latein am Fritz! Frei nach Caesars „veni, vidi, vici“ (ich kam, sah, siegte) war alles dabei.
Kamen: Die AbiturientInnen fuhren ab 14.09.2025 nach Neapel/ Pompeji, wo sie die vom Vesuv verschüttete Römerstadt besichtigen konnten. Großartig, was alles noch erhalten war, bis hin zu den Abgüssen von Menschen, die auf der Flucht von Asche und Bimssteinen erschlagen worden waren.
Am 01.10. fuhren SchülerInnen der Jahrgangsstufen 10-12 zum Studientag Altertumswissenschaften nach Rostock, wo sie unter dem Thema „Mythos zwischen Geschichte und Geschichten“ Einblicke in die Fächer Archäologie, Vor- und Frühgeschichte, Latein und Griechisch erhielten und viele neue Informationen mitnahmen. Funfact: die Völkerwanderung ist nur ein Mythos!
Sahen: Am 18.12.2025 fand der traditionelle Weihnachtsgottesdienst des „Fritz“ in der Schelfkirche statt. Hier konnten alle BesucherInnen sehen, wie schön die SiebtklässlerInnen den „Quempas“ sangen und mit brennenden Kerzen zum Altar zogen.
Der 03.02.026 stand für die SiebtklässlerInnen ganz unter dem Zeichen „Sehen, wie die Römer lebten“- jenseits von Deklinationen, Konjugationen und Wortschatzarbeit.
Es ging um Römerspiele, selbst gebastelte Wachstäfelchen als „Schulhefte“, griechische Geheimschrift, die Möglichkeit, sich durch gelöste Rätsel zu befreien und ein Theaterstück mit
römischem Schulalltag (ja, die Lehrer schlugen damals, und zwar ziemlich fest).
Besonders beeindruckend anzuschauen waren die nach Vorlage gebastelten Kolosseen und die selbst gestalteten Masken. Natürlich durfte auch das römische Essen nicht fehlen! Für SchülerInnen bildete nach übereinstimmender Aussage das absolute Highlight ein Blick hinter die Türen des Lehrerzimmers: In der Pause beschwören die Griechisch- und LateinlehrerInnen
nämlich (immer) Götter herauf!
Der Antiketag in Neustrelitz am 12.03.2026 wandte sich an SchülerInnen ab Klasse 8. Zusammen mit den SchülerInnen aus den Partnerschulen Bad Doberan, Greifswald und Neustrelitz beschäftigten sie sich mit der so genannten Maske des Agamemnon, die der Mecklenburger Ausgräber Heinrich Schliemann in Mykene gefunden hatte. Die SchülerInnen
gestalteten Bilder bzw. Dialoge zu der Maske, von denen die besten im Schliemann- Museum in Ankershagen ausgestellt werden sollen. Eine Stadtführung rundete den Tag ab.
Siegten: Alle zwei Jahre findet das „Certamen Balticum“ in Mecklenburg-Vorpommern statt, bei dem sich SchülerInnen aus zweiundzwanzig Schulen im ganzen Land maßen, wer am besten übersetzen kann. In diesem Jahr räumte unsere Schule alle Preise ab, was noch nie vorgekommen ist.
Im Mittelstufenwettbewerb siegten Frieda R., Kl. 9B (1. Platz) und Karl B., Kl. 10B (2. Platz), im Oberstufenwettbewerb Mads L. aus der 12. Klasse (1. Platz) und Johannes H. aus der 11. Klasse (2. Platz). Alle freuten sich über ein Geldgeschenk. Übrigens hat Mads schon einmal vor zwei Jahren den Mittelstufenwettbewerb gewonnen – auch das ist bisher noch nicht vorgekommen, dass ein Schüler zweimal gesiegt hat. Also, liebe LateinerInnen, spitzt die Stifte, in zwei Jahren könnt ihr am nächsten Certamen teilnehmen.
Na, war das nicht eine ganze Menge?
Autorin: Frau Dr. Annette Rink