30. Januar 2025

Lateintag 2025

Am 30.01.2025 fand der Lateintag der siebten Klassen statt. Der Tag startete um 8:00 Uhr in der Aula mit einem gemeinsamen Lied, welches alle siebten Klassen zusammen auf lateinisch sangen. 20 Minuten nach Beginn des ersten Blockes, verteilen sich die Gruppen mit ihren Lehrern nun in der Schule und arbeiteten an ihren Projekten, bis sich dann im dritten Block alle wieder in der Aula zusammenfanden und die Ergebnisse vorstellten.

 

An diesem aufregenden Tag waren  alle Lateinlehrer eingeplant, somit gab es 10 Angebote, zwischen welchen die Schüler wählen konnten:

1. Lateinisch kochen

2. Escaperoom auf Latein

3. Geheimschriften

4. Masken bemalen

5. Theater auf Latein

6. Spiele der Römer

7. Alte Schriften

8. Archäologie und Münzen

9. Colosseumsbau

10. Wachstafeln

 

 

(1)- Bereits wenn man die Hausmeisterwohnung betritt, riecht man den lieblichen Duft von sehr leckeren Speisen, denn Herr Bütje führte mit Seiner Gruppe an Schülern das Projekt lateinisch Kochen durch. Wie es der Name schon verrät, haben sie leckere Gerichte aus der lateinischen Küche zubereitet. Die erste Gruppe begann mit dem Fladenbrot, die anderen bereiteten in der Zeit, wo das Fladenbrot gehen musste, Mohnbällchen, Eier mit Pinienkernpaste und Kräuterkäse, welcher später auf das Brot gestreut werden sollte, zu. Diese Leckereien durften später natürlich von allen in der Aula begutachtet und verkostet werden. Nun können wir uns sicher sein, dass die Römer früher sehr leckere Gerichte zubereitet haben, doch ob sie so gut waren wie die unser Siebtklässler, wagen wir zu bezweifeln.

(2)- Frau Hasler hatte sich einen aufregenden Escape Room für ihre Schüler überlegt. Dort mussten sie anhand von Rätseln den Weg zu ihrem Schatz finden. Vorne an der Tafel war eine große Schatzkarte  angebracht, welche viele Römische Figuren oder Gebäude zeigte. Die Schüler konnten im Raum umherlaufen und nach den Rätseln suchen, welche sie anschließend lösen sollten. Zum Beispiel gab es bei dem einen Rätsel fragen wie „Wohin geht ein Reh, wenn es Haarausfall hat?“ oder  „Wie viele Kartoffeln passen in einen leeren Sack?”. Ihr könnt jetzt gerne auch einmal raten. Natürlich gab es noch viele weitere Rätsel, beispielsweise ein Labyrinth. Die Schüler waren alle sehr begeistert und sehr motiviert die Rätsel zu lösen und den Schatz zu finden.

(3)- Das Angebot Geheimschriften wurde von unserem Schulleiter Herrn Dr. Dietsche durchgeführt. Die sogennante “Geheimschrift”,  ist eigentlich die altgriechische Schrift, welche die Schüler mit Hilfe von einigen vorgegebenen Buchstaben  entschlüsseln mussten. Sie begannen mit den Großbuchstaben und lösten schnell die ersten Botschaften.  Sie bekamen heraus, dass wohl ein Banküberfall in einer Tankstelle am Donnerstag um 10 Uhr stattfinden würde. Zum Glück waren diese Schüler solche Entschlüsselprofis und konnten diese Tankstelle mit Sicherheit vor dem Überfall warnen. Später konnten sie dann mit ihrem neuen Wissen Wörter übersetzen und Fremdwörter entschlüsseln. Diese Aufgabe war sicherlich nicht leicht, doch mit dem Ehrgeiz die Anfangshürde zu überspringen, haben die Schüler schnell ihren Weg zum lösen gefunden.

(4)- Das Projekt “Masken bemalen” fand bei Frau Jensch statt. Die Schüler erhielten vorgefertigte Masken, die sie nun bemalen durften. Dabei konnten sie ihrer Fantasie freien Lauf lassen und wurden zu wahren Künstlern. Sie malten Muster, Gesichter und andere Motive. Die Masken wurden früher zu Theaterspielen verwendet, um in andere Rollen schlüpfen zu können und das Schauspiel noch glaubhafter zu machen. Bei uns aber dienten sie als Erinnenung an diesen Tag oder kleines Mitbringsel für Elter, Geschwister oder Freunde. Außerdem erzählte Frau Jensch uns, dass sie dieses Projekt betreuen wollte, da sie es interessant und spannend findent hinter den Masken nicht erkannt zu werden.

(5)- Jeder von uns hat Seiten, die er manchmal eher versteckt,  jeder von uns ist ein kleiner Schauspieler für sich, denn wer hat noch nie versucht, sich etwas zu verstellen? Auch damals spielten Schauspiel und Theater schon eine große Rolle, weshalb die Schüler mit Frau Rink zusammen ein kleines Theatherstück probten. Dieses führten sie ganz mutig und selbstbewusst vor den anderen Schülern in der Aula vor. Es ging um eine Zeitreise zu den Römern, dort erkannten sie die Unterschiede zwischen Sprache und Aussehen, sowie auch dem Kleidungstil der Römer und dem aus unserer Zeit. Mit großem Selbstbewusstsein konnten uns die kleinen Schauspieler begeistern und für eine unvergessliche Show sorgen. Wer weiß, aber vielleicht steckt wirklich ein kleiner Star unter ihnen.

(6)- Auf gar keinen Fall durfte es den Römern früher an Spaß fehlen. Doch was macht man, um sich den langweiligen Alltag etwas unterhaltsamer zu machen? Na klar, man erfindet Spiele. Von diesen hatten die Römer jede Menge und deshalb hat Frau Briesemeister es sich zur Aufgabe gemacht ein paar dieser Spiele mit den Kindern nachzubauen und zu spielen.  Zu Beginn fing jeder Schüler an sein eigenes Mühlespiel aus Filz zu basteln, die Römer verwendetetn dafür früher Tierhäute. Dann bemalten sie ihr Spielbrett, bis es bereit war, um das Spiel durchzuführen. Später spielten sie auch noch mit Bällen und Nüssen und konnten sich somit an ihren Ergebnissen erfreuen und Spaß an dieser Teilnahme haben.

(7)- Im Projekt alte Schriften zeigte Frau Hergt ihren Schülern wie die Alten Römer in früheren zeiten geschrieben haben. Nach ein wenig Übung beherschten die Schüler die Schrift und waren bereit sich Sprüche auszusuchen und diese auf Papier zu bringen. Bei dieser Arbeit ist es wichtig genau zu bleiben, da jeder Buchstabe in einem festgelegten Raster geschrieben werden musste. Trotzdessen sind tolle Werke entstanden.

(8)- Archäologie und Münzen, mit diesem Thema bschäftigten sich Herr Dr. Mielke und der Archäologiestudent Sam aus der Universität Rostock. Sie besprachen mit den Schülern zuerst den Wert der Münzen, sowie ihre Abstammung und klärten weitere wichtige Fakten, bis die Kinder später selbst Münzen bekamen und diese zuordnen sollten. Z.B. hatten zwei Schülerinnen eine Dupondius-Münze, welche wohl  von 150 n.Chr. stammen sollte. Um diese Münzen später schön vor den anderen präsentieren zu können, bereiteten sie Vorträge vor, aus welchen sie die besten zwei auswählten. Somit konnten sie stolz ihre Erfolge den anderen Mitschülern zeigen.

(9)- Bei dem Angebot Collosseumsbau durften die Kinder auch handwerklich aktiv werden. Nach dem einiges über den Hintergrund des Colosseums er- und geklärt wurde, bekamen die Schüler ein Bauset mit dem sie das Colosseum durch stecken, schieben und verbinden der kleinen Holzteile, als Modell aufbauen konnten. Das war sicher keine einfache Aufgabe, doch mit viel Motivation und einer Anleitung meisterten sie auch dies. Auch wenn in diesen Colossen keine Kämpfe stattfinden werden ist es doch schön sie anzusehen und die Arbeit die dahinter steckt wertzuschätzen.

(10)- Ein weiteres Projekt welches die handwerklichen Fähigkeiten der Schüler beansprucht war das von Herrn Röttig. Hier wurden Wachstafeln gebaut um den Schulalltag der alten Zeiten besser nachempfinden zu können. Nachdem also die verschieden Holzstücke aneinander geleimt wurden und getrocknet waren, wurde das Wachs in die entstandenen formen gebracht. Da das schmelzen von Wachs, auch wenn die Tafeln damals auf diese Weise gefertigt wurden, zu aufwendig gewesen wäre wurde die simplere Variante einer zugeschnittenen Wachsplatte verwendet. Dann wurden noch beide Seiten der Tafel zuammengebunden und so waren sie bereit zum benutzen und Notizen machen.

Für die Schüler war es ein sehr schöner Tag und alle hatten viel Freude an der Teilnahme und bei der Wahl ihres Projektes.

Schulreporter Freya und Sofia

 

 

 

 

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