Laufen für den guten Zweck
Unicef-Gruppe vom Fridericianum bereitet Spendenaktion vor
Bert Schüttpelz
ALTSTADT Jede Runde zählt, denn jede Runde bringt Hilfe für hungernde Kinder. Das ist der Grundgedanke des Unicef- Spendenlaufs rund um den Pfaffenteich, den das Unicef- Junior-Team des Gymnasiums Fridericianum seit 25 Jahren organisiert. Die Jubiläumsveranstaltung findet am 17. September statt und beginnt um 10 Uhr am Südufer. Nachdem dem Startsignal können die Teilnehmer – Kinder, Jugendliche und Erwachsene – bis 13.30 Uhr ihre Runden laufend oder auch gehend um den Pfaffenteich drehen. Skates, Roller oder Fahrräder sind allerdings nicht erlaubt. Als Rahmenprogramm gibt es einen Auftritt des Tanzstudios Schlebusch, eine Mal- und Spielstraße, Musik, einen Kuchenbasar, eine Getränkeversorgung und weitere Überraschungen. Und so funktioniert der Spendenlauf: Jeder Sportler sucht sich im Vorfeld einen Sponsor, der sich bereit erklärt, für jede absolvierte Runde einen bestimmten Betrag an das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen zu spenden oder er sponsert sich selbst. Dafür gibt es Spendenbescheinigungen. Der Nachweis erfolgt über Laufkarten, die vorab im Unicef-Büro in der Arsenalstraße, im Fridericianum, bei der Tourist-Info am Markt oder am Lauftag am Start erhältlich sind. Der organisatorische Aufwand für die Vorbereitung und Durchführung der Großveranstaltung, bei der in den vergangene Jahren meist deutlich mehr als 10 000 Euro an Spenden zusammenkamen, ist groß. Warum die Schüler der Unicef-Gruppe vom Fridericianum das auf sich nehmen, erklären die drei Sprecher. Vincent Spelling: „Es ist schließlich für einen guten Zweck. Wir wissen genau, wofür wir das machen: Wir wollen Kindern helfen, die dringend Hilfe benötigen.“ Carolina Streit ergänzt: „Und es macht Spaß. Wir treffen uns regelmäßig, tauschen uns aus, haben eine eigene Whats-App-Gruppe und bereiten gemeinsam Aktionen vor.“ Diese Gemeinschaft ist es auch, die Finja Fokkens hervorhebt: „Wir funktionieren als Team. Eine Spendensammlung funktioniert am besten, wenn sie konkret ist. Als Projekt für den diesjährigen Lauf haben sich die Schüler die „Nothilfe für hungernde Kinder in Madagaskar“ ausgewählt. Anhaltende Dürreperioden aufgrund des Klimawandels und die wirtschaftlichen Probleme durch die weltweite Covid-19- Pandemie verschärfen die Nahrungsmittelknappheit auf Madagaskar, insbesondere für Kinder.
→ Spenden für die „Nothilfe für hungernde Kinder auf Madagaskar“ können schon jetzt auf das Konto der Unicef-Arbeitsgruppe Schwerin bei der Bank für Sozialwirtschaft, IBAN DE73 3702 0500 3034 8738 05, Stichwort: „Unicef- Lauf Schwerin für Madagaskar“ überwiesen oder eben am 17. September erlaufen werden.