22. Dezember 2021

Lötkolben statt Füller

Technologiezentrum lud junge Tüftler zur 15. Technolympiade ein

Marco Drews

Wie lassen sich Jugendliche stärker für Technik, Naturwissenschaften und grüne Berufsfelder begeistern? Vielleicht mit einer Technolympiade? Die ATI Westmecklenburg stellt so einen Wettbewerb für gewöhnlich auf die Beine – gemeinsam mit Unternehmen des Technlologiezentrums

Schwerin (TGZ) und der Landeshauptstadt. Dieses Jahr gab es die 15. Ausgabe der Technolympiade. 26 Schüler und Studenten machten sich auf den Weg ins TGZ Schwerin. Nachdem sie die Geschäftsführerin der ATI Westmecklenburg, Steffi Groth, herzlich begrüßt hatte, ging es, in kleinen

Gruppen aufgeteilt, an die Arbeit. Die tüftelbegeisterten Jugendlichen hatten einen anspruchsvollen

Technikparcours vor sich, mit vier praktischen Stationen und einem umfangreichen theoretischen Wissenstest. An den Stationen musste beispielsweise ein stabiler Flaschenhalter gelötet, ein funktionierender Fallschirm konstruiert oder in Propeller mit Solarenergie betrieben werden. Bei der Ausarbeitung der kniffligen Herausforderungen und Aufgaben hatte das Lehrer-Kolleg des Schweriner Gymnasiums Fridericianum mitgewirkt. Und wer hat nun gewonnen? Nun, wirkliche Gewinner und Verlierer gab es bei der Technolympiade nicht. Jeder Teilnehmer ging nach dem Wettkampf mit einem gut gefüllten Präsentbeutel nach Hause. Für die drei Erstplatzierten in den Klassenstufen 9 bis 10, 11 bis 13 sowie Studium/Universität gab es zudem als Anerkennung kleine Prämien, die von den Unternehmen des TGZ bereitgestellt wurden. Die Technolympiade half den jungen Leuten auch dabei, ihr theoretisches und praktisches Wissen rund um die Mint-Fächer zu vertiefen und erste wichtige Kontakte zu technologieorientierten Unternehmen der Region aufzubauen. Tüftler werden halt immer gesucht.

Diese jungen Tüftler waren bei der Technolympiade dabei. Foto: Lola Warth Thorsteen

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