Montag startet das neue Schuljahr: Die ersten zwei Wochen nur mit Maske
Montag startet das neue Schuljahr:
Die ersten zwei Wochen nur mit Maske
Marco Dittmer
SCHWERIN Am Montag starten nach sechs Wochen Sommerferien tausende Schüler frühmorgens ihren Weg zur Schule. Neu dabei sind auch 894 Erstklässler. Ihnen wünscht Oberbürgermeister Rico Badenschier nun einen erfolgreichen Schulstart, gleichzeitig wendet er sich mit einem Appell an Eltern und Autofahrer. So bittet OB Badenschier die Eltern der Schulkinder, das Impfangebot der Stadt zu nutzen. „Erwachsene können durch die eigene Schutzimpfung dazu beitragen, dass die Kinder besser geschützt sind und das Virus nicht in die Schulen getragen wird“, sagt Badenschier. Laut der aktuellen Corona-Verordnung ist im neuen Schuljahr einiges zu beachten: So müssen sich Lehrer und Schüler künftig zweimal in der Woche auf das Coronavirus testen. Ob die Tests in der Schule, in einer anerkannten Teststelle oder zu Hause im Beisein der Eltern durchgeführt werden, entscheidet jede Schule für sich. Ausgenommen von der Testpflicht sind bereits geimpfte Lehrer oder Schüler. Zudem gilt in den ersten beiden Schulwochen für Lehrer und Schüler eine Maskenpflicht. Liegt die Sieben-Tage- Inzidenz am 16. August in Schwerin unter 50, kann auf Masken im Unterricht und auf dem Schulhof verzichtet werden, heißt es in der Landesverordnung. Darin steht auch, dass eintägige Schulausflüge wieder möglich sind. Die 894 Schweriner Erstklässler verteilen sich auf zehn kommunale und sieben Grundschulen in freier Trägerschaft. Die Einschulungsfeiern am Wochenende können zur Freude vieler Eltern unter Auflage stattfinden. „Ich bin froh, dass wir jetzt wieder mit dem Regelunterricht in allen Jahrgangsstufen und Schularten starten können“, sagt der OB. Auch Autofahrer sollten ab der kommenden Woche mit wachem Auge durch das Stadtgebiet fahren. Insbesondere gilt das auf den Umleitungsstrecken wegen der gesperrten Wallstraßenbrücke. Davon sind die Schulwege zu den Grundschulen Fritz Reuter und Friedensschule sowie zum Sportgymnasium und Gymnasium Fridericianum betroffen. Umstellen müssen sich zum neuen Schuljahr auch die Schüler der Astrid-Lindgren-Schule. Diese wird in den kommenden zwei Jahren umfangreich saniert. Der Ausweichstandort liegt in Lankow. Aktuell werden an den allgemeinbildenden Schulen in Schwerin 10 762 Schüler unterrichtet, davon 7814 an kommunalen und 2948 an privaten Schulen. Hinzu kommen 4700 Berufsschüler an den Regionalen Beruflichen Bildungszentren der Stadt.