29. August 2022

Sanierung startet im nächsten Sommer

Für die umfangreichen Arbeiten an der Friedensschule müssen alle 350 Schüler für zwei Jahre an einen Ersatzstandort

Die Schweriner Grundschule Friedensschule wird für zwei Jahre umfangreich saniert.
Foto: Marco Dittmer

Marco Dittmer

Lange war unklar, wann es losgeht. Nun steht es fest: Die Friedensschule in der Schweriner Paulsstadt wird ab kommendem Jahr saniert. Laut Stadt beginnen die Arbeiten in den Sommerferien und dauern zwei Jahre an. Der Umfang der Arbeiten ist gewaltig. Insgesamt werden zwölf Millionen Euro investiert. Klar ist auch, dass für den Zeitraum der Sanierung die etwa 350 Grundschüler und 21 Lehrkräfte an eine Ersatzschule ausweichen. Die Stadt hat nun entschieden, den Unterricht ab dem kommenden Schuljahr in der Schule am Fernsehturm an der Andrej Sacharow-Straße fortzuführen. Zuvor war noch die Siemensschule in Lankow im Gespräch. Diese wird mit ihren Fachräumen jedoch für die geplante Sanierung des Fridericianums benötigt. Schulleiterin Annett Groß ist zufrieden mit der Ersatzschule. „Ich habe mir die Räume bereits angeschaut und bin auch den zukünftigen Schulweg unserer Kinder einmal abgegangen.“ Ihr Urteil: „Der Schulweg ist sicher und in der Schule haben wir sehr viel mehr Platz.“ Generell sei die Ersatzschule durch den sicheren Schulhof, die Turnhalle und den groß[1]zügigen Räumen eine gute Grundschule. Besonders der anstehende Schulweg der Friedensschüler verlängert sich durch den Umzug. Dieser soll für die Grundschüler so einfach wie möglich gehalten werden. Das Schulamt der Stadt ist gerade in den letzten Verhandlungen mit den Planungen. Klar ist, dass die Schüler wie gewohnt morgens um 7.30 Uhr zur Friedensschule gehen können. Von dort aus wird es dann einen Shuttle zum Ersatzstandort geben. Ob das eine Sonder-Straßenbahn oder Schulbusse sind, ist noch unklar. Schulleiterin Annett Groß ist aber auch wichtig, dass neben dem Shuttleverkehr auch eine Schülerbegleitung organisiert wird. Das könnten Gelbe Engel entweder durch die Stadt bestellt sein oder Eltern, die sich freiwillig dafür melden. Sie selbst wolle sich darum kümmern. Die Hortbetreuung nach der Schule soll während der Sanierung so normal wie möglich weiterlaufen. Die Schüler werden mit dem Shuttle nach dem Unterricht wieder an die Friedensstraße gefahren und essen dort zu Mittag, anschließend beginnt der Nachmittag im Hort. Für den längeren Schulweg wird auch der Unterrichtsbeginn ab kommendem Schuljahr von 7.30 Uhr auf 8 Uhr verlegt. „Das wollen wir auch beibehalten, wenn wir zwei Jahre später wieder an unsere Schule zurückkehren“, sagt die Schulleiterin. Bei ihrer Rückkehr ziehen die Schüler dann in eine fast neue Schule ein. Die geplanten Arbeiten sind umfassend und laut den Planern auch dringend notwendig. Teilweise gebe es in dem Gebäude noch einfach verglaste Fenster. Auch die Dachkonstruktion müsse er[1]neuert werden. Das Zentrale Gebäudemanagement der Stadt hat die Bauplanungen übernommen. „Neben der Sanierung desGebäudeswird die Schule auch umfangreich saniert“, sagt Berge Dörner. Dazu gehört eine Heizungs- und Lüftungsanlage ähnlich wie in der Erich-Weinert[1]schule, eine neue Mensa, ein neugestalteter Schulhof und Klassenräume mit neuer digitaler Ausstattung. Für die umfangreichen Arbeiten wurde laut Stadt auch die Sanierung der benachbarten Fritz-ReuterGrundschule verschoben. „Wir hatten geplant, erst die Fritz-Reuter und dann die Friedensschule zu sanieren. Der Zustand der größeren Friedensschule lässt das je[1]doch nicht zu“, so Berge Dörner vom Zentralen Gebäudemanagement.

 

Service

Tag der offenen Tür in der Friedensschule

Eltern der künftigen ersten Klassen haben am Sonnabend, 3. September, die Gelegenheit, die Friedensschule und den City-Hort und Hort Mitte bei einem Tag der offenen Tür kennenzulernen. Von 10 bis 12 Uhr werden die Klassenräume und auch die Sanierungspläne vorgestellt.

 

 

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