3. Oktober 2003
Schülerprojekt „Architektur des Lyzeum Schwerin“
Einleitung
Diese Präsentation stellt die Ergebnisse unseres Schülerprojektes »Architektur des Lyzeum Schwerin« vor.
Das Gebäude hieß ursprünglich Lyzeum (heute auch »Fridericianum«), deshalb haben wir den Namen hier beibehalten.
Es ist eine Reihe interessanter historischer Dokumente (siehe Dokumente), Fotos aus allen Zeiten der Gebäudegeschichte (Fotos), Grund- und Aufrisse des Gebäudes (Grundrisse) und einiges anderes mehr online.
Allgemeine Informationen zum Projekt gibt es im Impressum.
Zum Bau …
»Das Schulgebäude wurde 1911 – 14 von dem Architekten Dr. Ing. H. Dewitz als Mädchengymnasium für die Stadt Schwerin gebaut und hieß Lyzeum. Es wurde auf dem ehemaligen 1860 geschlossenen Domfriedhof errichtet. Die winkelförmige Ausbildung des Baukörpers mit seinen steil aufragenden Walmdächern ist durch seine Beziehung zum tieferliegenden Straßenraum der Goethstraße eine städtebaulich wirk- und bedeutsame Anlage. Der durch Vor- und Rücksprünge, die rhythmisierte Anordnung von Fenstergruppen sowie einer Reihe von reliefartig ausgeformten Baudetails geprägte Bau stellt zudem ein bemerkenswertes und qualitätvolles Stück Architektur dar.


Das Gebäude ist ununterbrochen schulisch genutzt worden, zuletzt al russisches Gymnasium. Seit Juni 1993 steht das Gebäude leer. …«
… nun ist seit 1996 das Gymnasium Fridericianum eingezogen.
Aus dem Erläuterungsbericht zum Neu- und Umbau eines 4-zügigen Gymnasiums
Die Richtfeier der höheren Mädchenschule in Schwerin, dem Lyzeum, fand am 21.12.1912 um 15:00 Uhr statt.
Friedrich Spencker i.R.
Zum Neubau …
»… […] In dem Lyzeum soll das bereits bestehende Fridericianum al 4-zügiges Gymnasium untergebracht werden. Die vorhandenen Flächen reichen zur Unterbringung des Raumprogrammes nicht aus. Auch unter Hinzunahme der Flächen des Dachgeschosses wären die erforderlichen Flächen im vorhandenen Gebäude nicht zu realisieren zumal denkmalpflegerische Gesichtspunkte ohnedies die Inanspruchnahme der Dächer verbieten.«
Die Schule erhielt also zum Einzug des Fridericianums einen vieretagigen Erweiterungsanbau (nicht auf den Rissen verzeichnet).
Die Schule wurde von der Satdt Schwerin von 1995 bis 2000 renoviert, erhielt zusätzlich jenen Anbau, und das hat insgesamt 21 Mio. DM gekostet.
Zur ehemaligen Schule …
Erster Schulleiter der Schule der höheren Mädchenschule in Schwerin war der Oberstudiendirektor Dr. Friedrich Spencker (siehe Foto). Mehr über die ehemalige Mädchenschule ist auch im Erläuterungsbericht zu lesen.
Erläuterungsbericht
[Abschrift; neue deutsche Rechtschreibung]
zum Vorentwurf für den Neubau einer höheren Mädchenschule nebst Direktor-Wohnhaus in der Danckelmannstraße.
1. Die Baustelle.
Die Baustelle liegt an der verlängerten Danckelmannstraße und grenzt mit ihrer Hinterfront an das Schulgrundstück der Gemeindeschule 11/12 in der Sophie Charlottenstraße; sie hat eine Gesamtgröße von 3828,92 qm. Die Straßenfront liegt nach Osten und hat eine Länge von 56,32 m; während die Tiefe des Grundstückes von der Straße aus 67,00 bzw. 67,71 m beträgt.
Die Nachbargrundstücke an der Danckelmannstraße sind bis jetzt noch nicht bebaut. Die Lage der Baustelle im Baublocke macht es wahrscheinlich, dass die jetzige Grenze des Schulgrundstücks mit einer hohen ununterbrochenen Flügelbrandmauer besetzt werden wird, da der Nachbar für die Fenster seines Hofflügels die Südsonne ausnutzen wird. An der Nordgrenze des Schulgrundstücks sind kleinere Höfe der Nachbarparzellen und verhältnismäßig nahe Fensterlagen der Nachbarwohnung zu erwarten, das die Bebauung der schmalen Grundstücke an der Straße 27 a eine andere Ausnutzungsform kaum bietet. Es war daher erwünscht, beide Seiten nach Möglichkeit zuzubauen, die Südseite tunlichst ganz zu decken, von der Nordseite her die Blicke Unberufener fern zu halten.
Ergab sich so die Bauanlage als Umbauung eines offenen inneren Hofes, so war doch von Vorderfront zu Hinterfront in der Richtung von West nach Ost eine Offenhaltung zugunsten einer kräftigen und wirksamen Durchlüftung sehr erwünscht. Für die Licht- und Luftverhältnisse der immerhin engen und dichtbebauten Danckelmannstraße war es ohnehin auf das Dringendste zu wünschen, die den kommunalen Zwecken dienende Anlage nicht mit derselben an der Straße fest geschlossenen Front-Bauweise zu begrenzen, wie sie die Privatbauten daneben und gegenüber aufweisen. Gegen die Straße ist das städtische Grundstück tunlichst erschlossen, an der der Schule an der Sophie Charlottenstraße zugekehrten Rückseite ist die Mitte nur bis zur Höhe der daselbst vorhandenen Turnhallenbrandmauer angebaut.
2. Raumteilung der Baustelle.
Das ganze Grundstück hat eine Größe von 3828,92 qm.
Davon entfallen auf die Gebäude der Schule und des Direktor-Wohnhauses, sowie auf die Nebenhöfe, nach anliegender Berechnung 2091,53 qm, sodass ein freier Bewegungsraum von 1737,39 qm verbleibt. – Wenn die zwei Wandelhallen noch als Bewegungsraum hinzugerechnet würden, so ergibt sich ein Gesamtbewegungsraum von 1872,63 qm, oder bei einer Belegungsfähigkeit von 40 Schülerinnen für jede der 24 Klassen – 1,95 qm Bewegungsraum für jede Schülerin.
Das Schulgebäude bildet einen hakenförmigen Grundriss. Der eine Schenkel liegt an der südlichen Grenze und tritt vorn bis an die Straßenfront; die Turnhalle mit darüber liegender Aula und angebauten zwei Treppenhäusern bildet ein Gebäude für sich und liegt in der nord-westlichen Ecke. Die Räume dieses Teiles sind mit denen des Hauptflügels durch einen Übergang verbunden, dessen unterstes Geschoss gleichzeitig als offener Wandelgang, dessen obere Geschosse als geschlossene Wandelgänge für die Kinder bei schlechtem Wetter dienen sollen. Ein gleicher Übergang liegt an der nördlichen Grenze und bildet die Verbindung des Aulabaues mit dem Direktor-Wohnhause; auch dieser erhält in seinem Untergeschoss eine Wandelhalle.
Der Teil zwischen dem bis zur Straße vorspringenden Teil und dem Direktor-Wohnhause soll nicht bebaut, sondern nur nach der Straße zu durch eine Mauer angegrenzt werden. Dadurch wird auch erreicht, dass das Wohnhaus von drei Seiten Licht erhält, der vollen Tagessonne ausgesetzt ist, und es nicht notwendig ist, demselben eine Seitenflügel anzubauen.
A. Das Schulgebäude.
3. Grundrisseinteilung des Schulgebäudes.
Die Baulichkeiten zerfallen in vier Gruppen:
Das Klassengebäude mit durchlaufendem Flur und Klassen mit allen Fenstern nach Norden,
der zugehörige Straßenbau, in welchem die Lehrer- und Amtszimmer, sowie die Räume für Chemie und Physik untergebracht sind,
das Gebäude mit Turnhalle und Aula,
die beiden Verbindungsgänge zwischen dem Aula- und dem Klassenbau einerseits und zwischen Turnhalle und Direktor-Wohnhaus andererseits.
a. Haupträume.
Der Klassenbau enthält 24 Klassen für je durchschnittlich 40 Schülerinnen und zwar liegen in den drei unteren Geschossen je sieben Klassen und im obersten Geschoss drei Klassen, deren Größe im Durchschnitt 45 qm beträgt; die Klassenbreite ist so bemessen, dass drei Reihen zweisitzige Klappbänke nebeneinander gestellt werden können.
Der Zeichensaal liegt im III. Obergeschoss und erhält eine Größe von 16,00 . 6,80 m, sodass bei Einhaltung der vorgeschriebenen Abmessungen 8 . 6 – 48 Plätze vorhanden sind; daneben ist ein Raum für Modelle und Schränke vorgesehen.
Der Zeichensaal sowie alle Klassenräume erhalten ihr Licht durch große breite Fenster nach Norden, wodurch eine gleichmäßige Verteilung des Lichtes erreicht wird. Im Straßenbau der Schule befindet sich im Untergeschoss die Wohnung des Schuldieners und eine größere Ausgangshalle zum Hof, im Erdgeschoss das Amtszimmer des Direktors nebst Vorzimmer und in dem I. und II. Obergeschoss die Amtszimmer für die Lehrer und Lehrerinnen, sowie die Räume für Karten, Bibliothek und Lehrmittel; im obersten Geschoss sind die Räume für den physikalischen und chemischen Unterricht und für die Sammlungen untergebracht.
An der Seitenfront des Direktor- und der Lehrer- und Lehrerinnenzimmer ist ein Erker angebaut, von welchem aus der Schulhof vollständig übersehen werden kann. Der Turnhallenbau enthält im Untergeschoss die Turnhalle nebst Geräteraum, über letzterem im Erdgeschoss einen Garderoberaum.
Über der Turnhalle liegt die durch die Höhe zweier Stockwerke gehende Aula mit Vorraum, sowie im II. Obergeschoss ein Raum, welcher als Gesangssaal sowie als Empore für die Aula benutzt werden soll. An den Aulabau sind südlich und östlich zwei Treppen angebaut mit Vorräumen für die Aula, wodurch den polizeilichen Anforderungen bezüglich leichter Entleerung der Aula und deren Empore nachgekommen wird.
Bei Benutzung der Turnhalle sowie der Aula durch die Schülerinnen dient der Übergang zwischen Klassenbau und Aulabau als Zugang, während bei Benutzung dieser Räume durch Vereine pp. die an die Turnhalle angebauten zwei Treppen als Zugang in Anspruch genommen werden sollen, wodurch es erreicht ist, dass Fremde gar nicht erst das Schulgebäude zu betreten brauchen, um zur Turnhalle oder Aula zu gelangen. Für die Unterstellung von Geräten oder Schränken, welche Vereinen oder anderen Privat-Turnlehrern gehören, ist ein Raum an die Turnhalle neben dem Eingang, welcher auch als Ankleideraum für Lehrerinnen dienen kann, angebaut.
b. Flure und Treppenhäuser.
Der Haupteingang zur Schule liegt an der südlichen Ecke zur Straßenfront, hat eine Breite von 4,56 m und führt direkt zum vorderen Haupttreppenhause. In dem Seitenbau, in welchem die Klassenräume liegen, führt ein 2,87 – 3,00 m breiter Korridor bis zum hinteren Treppenhause und zweigt dort ab zu dem zur Turnhalle bzw. Aula führenden Übergangskorridor. Die beiden Haupttreppenhäuser sowie die Korridore erhalten ihr Licht von den Nebenhöfen aus; vor der vorderen Treppe ist in allen Geschossen und besonders im Untergeschosse eine größere Halle angeordnet, welche bei schlechtem Wetter ebenso wie die Übergänge zwischen Schule und Aula im I. Stock und Erdgeschoss auch als Bewegungsraum dienen sollen. Neben der Halle des Untergeschosses befindet sich ein großer Raum zum unterstellen von Fahrrädern [heute: Kursraum 4 und 5].
Um der Bestimmung, dass sämtliche Räume Zugang zu 2 Treppen haben sollen, zu genügen, sind in den Aula-Anbauten die zwei weiteren Treppen von Schulhof bis zum Dache durchgeführt.
c. Die Abortanlagen.
Die Aborte für die Schülerinnen sind in allen 4 Geschossen übereinander neben dem Hauptkorridor und in der Mitte desselben angeordnet; sie erhalten Luft und Licht von 2 einander gegenüberliegenden Seiten von den beiden Nebenhöfen, sowie je zwei Türen, sodass die Kinder nicht dieselbe Tür für Ein- und Ausgang zu benutzen brauchen.
In jedem Abortraum der Etagen ist ein Klosett für die Lehrerinnen vorgesehen, während für die Lehrer neben dem vorderen Treppenhause in jedem Stockwerke ein Abort mit Pissoir eingebaut werden soll.
Der Schuldiener und Heizer erhalten ihre Klosetts im Untergeschoss.
Für die die Turnhalle bzw. Aula benutzenden sind aborte in einem kleinen Anbau neben der Turnhalle vorgesehen, damit das Schulgebäude selbst für diese Zwecke von Unberufenen nicht betreten zu werden braucht.
d. Die Schuldinerwohnung.
Die Wohnung des Schuldieners ist im Untergeschoss an der Straße untergebracht und besteht aus Küche, 2 Stuben und Korridor; eine ist von dem Haupteingang aus direkt zugänglich und erhält nach diesem zu ein Fenster, sodass man von hier aus jeden die Schule Betretenden beobachten kann. Der Eingang zum Hof der Schule unterliegt ebenfalls der Kontrolle der Fenster der Schuldinerwohnung.
Zur Wohnung des Schuldiners gehört noch eine Waschküche sowie ein Kellerraum.
4. Die Heizung.
Das Gebäude soll mit einer Niederdruck-Dampfheizung versehen werden. Die Zimmer und die Aula sollen dabei bei -20 °C Außentemperatur auf +20 °C erwärmt werden, die Vorräume, Korridore und die Turnhalle auf +15 °C.
Diejenigen Räume, welche auch außerhalb der Schulzeit benutzt werden, wie Direktor- und Lehrerzimmer pp. sollen außerdem noch Einzelöfen erhalten.
Die Schuldienerwohnung erhält nur Einzelöfen.
Die Räume für die Heizungsanlage, wie Kessel- und Kohlenraum, Heizerzimmer, Brikettkeller und Frischlufträume sind im Untergeschoss liegenden Erwärmungskeller vorgewärmt und dann erst durch senkrechte Mauerkanäle in die einzelnen Räume geleitet.
5. Die Fassaden.
Die Fassaden des Schulgebäudes sollen in Ziegelrohbau mit einfachen Werksteingliederungen ausgeführt werden.
B. Das Direktor-Wohnhaus.
6. Grundrisseinteilung des Direktor-Wohnhauses.
Das Direktorwohnhaus besteht aus Keller-, Erdgeschoss, sowie zwei Obergeschossen. Im Erdegeschoss sind zwei große Läden mit je einem Hinterzimmer und Klosett, sowie das Treppenhaus für die oberen Geschosse angeordnet. Die Läden können vermietet oder für städtische Zwecke verwendet werden und sind von jeder Verbindung mit der Schule abgetrennt.
Die Direktorwohnung liegt in beiden Obergeschossen und enthält im I. Obergeschoss drei Zimmer nebst Küche, Speisekammer und Diele nebst 1 Abort; im II. Obergeschoss vier Zimmer nebst Badestube. Das Mädchenzimmer sowie die Waschküche und ein Fremdenzimmer liegen im Dachgeschoss. Zur direkten Verbindung des Wohnhauses mit der Schule dient der vorher genannte Übergang an der nördlichen Grenzmauer, sodass der Direktor, um zur Schule zu gelangen, nicht über den Hof zu gehen braucht.
Das Direktorwohnhaus soll ebenfalls eine Niederdruck-Dampfheizung erhalten, welche von dem Heizer der Schule mit bedient werden soll.
Die Ausgestaltung der Fassaden des Direktor-Wohnhauses schließt sich der des Schulgebäudes an.
Charlottenburg, den 19. Juni 1906.
Der Stadtbaurat. Der Stadtbauinspektor.
Schmalz. Spickendorff.
Quelle: StAA
Farbbefund über die einstigen Fassadenfarben



Ehemalige Portalfarben
[…] Auf Grundlage der Untersuchungen kann gesagt werden, dass das jetzige Fridericianum in der Erstfassung in einem hellen Ocker gefasst war.
Die Vorderfassade wurde in einem ockrig eingefärbten Rauhputz gefasst, die übrigen Fassadenbereiche erhielten einen uneingefärbten Rauhputz, welcher dann mit Mineralfarben im Farbton der Vorderfassade gestrichen wurde.
Lediglich der Haupteingangsbereich war über viele Jahre hinweg von den übrigen Fassadenbereichen abgesetzt. In der Erstfassung war dieser blau, dann kräftig ocker und später in einem intensiven Gelb gestrichen [Farben, siehe Bild]. Das Gelb fand sich in der Drittfassung auch auf dem Bauschmuck der Vorderfassade.
Der Sockel besteht aus Muschelkalkstein und stand bis wahrscheinlich in die 60-er/70-er Jahre ungefasst.
Erst dann wurde er an der Nord- und Ostfassade mit einer bis zu 5 mm starken Zementschlämme überstrichen.
Die Säulen und Einfassungen der Eingänge bestehen ebenfalls aus Muschelkalkstein und wurden wie die Sockelsteine behandelt. […]
Bei der Farbuntersuchung zu den Putzfarben des Eingangsportals wurden die einzelnen Putzschichten freigelegt. Gut zusehen sind die drei Farben blau, ocker und gelb. Hier kann man die einzelnen Farbschichten sehen, die sich an der Portalwand befanden.
Quelle: Restaurierungsatelier Bresien
© 2003, Schülerprojekt »Architektur des Lyzeum Schwerin
Impressum
Diese Webpräsentation ist das Ergebnis des Projektes »Architektur des Lyzeum Schwerin« zur 450-Jahrfeier unserer Schule, dem Gymnasium Fridericianum Schwerin.
Zu den Quellen
Die Quellen der einzelnen Bilder und Texte, falls sie nicht von uns sind, haben eine Quellenangabe.
Beim Abschreiben der historischen Dokumente und Briefe haben wir versucht, so authentisch wie möglich zu bleiben – bis auf ein paar Kleinigkeiten wie Absatztrennung, Stil und die neue deutsche Rechtschreibung.
Projektmitwirkende
Informationssammlung und -bearbeitung Philipp Meinecke, Charlotte Lazarus, Jonas Bresien
Webmaster Philipp Meinecke
Projektbetreuer Herr Kissmann
Informationslieferanten
Stadtarchiv Schwerin, Gymnasium Fridericianum Schwerin, Stadthochbauamt Schwerin, Restaurierungsatelier Bresien, Frau Quade, Frau Meyer und Herr Bergmann