20. September 2020

Schulleben in digitalen Welten

Unser Schulleben ist stark durch die Corona-Pandemie eingeschränkt… zumindest vor Ort. Das hält unsere Schülerinnen und Schüler natürlich nicht auf. In den letzten zwei Wochen nahmen eine Vielzahl von Lernenden aus den Klassenstufen 10 und 11 an digital veranstalteten, internationalen Wettbewerben teil. Im Europäischen Jugendparlament (EYP) profilierte sich die deutsche Mannschaft über mehrere Tage von früh bis spät zum Thema “Technologie, die für die Menschen arbeitet”. Im von South Baltic Bridge veranstalteten Green Camp teilten sich unsere Schüler in internationale Teams auf und beschäftigen sich drei Nachmittage in Workshops mit dem Thema “sauberer Transport”. Unser deutscher Green-Camp-Partner ATI Westmecklenburg GmbH hat diesen Bericht zum digitalen Green Camp auf seiner Homepage veröffentlicht.

 

Beide Veranstaltungen wurden als gelungene Abwechslung vom aktuell eher tristen Alltag von den Teilnehmenden wertgeschätzt. Wir hoffen, dass dies auch zukünftig der Fall sein wird.

 

https://ati-mv.de/aktuelles/south-baltic-bridge-projekt-digitales-green-camp

 

South Baltic Bridge Projekt – digitales Green Camp

Erstes digitales Green Camp war ein Erfolg für Schüler des Fridericianums

 

Das South Baltic Bridge Projekt (ein EU-gefördertes Vorhaben im Programm INTERREG SB), das sich zum Ziel gesetzt hat, mehr junge Menschen für einen grünen Lifestyle, nachhaltiges Handeln und Berufsmöglichkeiten der Green Economy zu begeistern, erlebte letzte Woche eine Premiere. So fand das 4. Green Camp zum Thema „Clean Transportation“ als dreitägiges Online-Event auf ZOOM statt – ein toller Schritt in die digitale Welt!

 

Insgesamt nahmen ca. 60 Schüler aus Deutschland, Polen, Dänemark, Schweden und Litauen an den Vorträgen und Workshops teil, darunter auch 10 Schüler des Schweriner Fridericianums. Highlight und Höhepunkt der Veranstaltung bildeten die Abschlusspräsentationen der multinationalen Teams. So bestand eine Herausforderung darin, in gemeinsamer Gruppenarbeit ein umweltfreundliches und ressourcenschonendes Traumfahrzeug zu entwerfen.

 

Zudem sollte eine sachkundige Jury mit einem tragfähigen Geschäftsmodell (Lean CANVAS Business Model) davon überzeugt werden, den entwickelten Prototyp zu fördern und zur Marktreife zu bringen. Hierfür waren jede Menge Kreativität, Designtalent und Teamspirit gefragt. Letztlich überzeugten die Schüler des Fridericianums die Jury mit Fachkompetenz, Umweltbewusstsein und innovativen Ideen, sodass sich sowohl im Siegerteam mit Lara und Konrad Goethel, aber auch im zweit- und drittplatzierten Team mit Jan Fraßmann, Martha Kuhlmann und Merle Klingenberg Schüler des Fridericianums wiederfanden. Schade war, dass dieses Mal aufgrund der derzeitigen Corona-Pandemie kein persönliches Kennenlernen der Teilnehmer möglich war.

 

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