Schweriner Gymnasiasten gewinnen Leuchtturm-Wettbewerb der Physik
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05.03.2025, Maria Häfer (SVZ)
Auftakt mit Physik-Assen aus 23 Schulen des Landes. Das Institut für Physik der Uni Rostock eröffnet das Jubiläumsjahr „100 Jahre Quantenphysik“ mit dem Leuchtturmwettbewerb.
Könnten Sie anhand eines Seifenblasenröhrchens, eines Laserpointers oder einer Gitterfolie „die Wellennatur des Lichtes“ nachweisen – und erklären? Die Schweriner Gymnasiasten Amy S. (18), Luke W. (18) und Jannick B. (17) konnten es. Und das sogar so überzeugend, dass sie sich im Finale des Leuchtturm-Wettbewerbs in Physik der Universität Rostock gegen 22 andere teilnehmende Schulen durchgesetzt haben.
In diesem Jahr zum 22. Mal hat die Uni Rostock, genauer: das Institut für Physik am Südstadtcampus, Tür und Tor für Schüler aus ganz Mecklenburg-Vorpommern geöffnet. 23 Schulen des Landes waren eingeladen, sich auf die Reise durch 100 Jahre Forschung und Entdeckung in Sachen Quantenphysik zu begeben.
An zahlreichen Stationen im Forschungsflügel des Instituts präsentierten Studierende der Physik und der Chemie Meilensteine der Forschung und revolutionäre Erfindungen aus dem weiten Feld der Quantenphysik. Daneben gab es auch in diesem Jahr den Leuchtturm-Wettbewerb in Physik.
Wettbewerb und Physiktag hat Dr. Josef Tiggesbäumker, Privatdozent am Institut für Physik der Uni Rostock, 2003 ins Leben gerufen. Wieso ein Leuchtturm? „Na, weil wir an der See sind“, meint Tiggesbäumker. „Und weil wir unser Institut auch als Leuchtturm in der Region verstehen“, setzt Prof. Dr. Boris Hage nach.
Auf dem Leuchtturm kleben kleine Plaketten. „Das sind die Gewinner seit 2003“, erklärt Tiggesbäumker. „Da sind Schüler aus Neubrandenburg, Schwerin, Rostock oder auch Grevesmühlen drauf verewigt.“
Gewonnen haben den Wettbewerb in diesem Jahr Amy S. (18), Luke W. (18) und Jannick B. (17) vom Schweriner Gymnasium Fridericianum. Die Aufgabe in der Finalrunde: „Stellen Sie aus den bereitgestellten Materialien Experimente zusammen, die die Wellennatur des Lichtes belegen!“ Die Schüler der Finalrunde verwendeten mühelos Begriffe wie „Transversalwelle“, wussten, was ein „Doppelspaltexperiment“ ist und sogar, was es im Einzelnen mit dem „Huygensschen Prinzip“ auf sich hat.